Online-Shops für Nazis: Wir suchen die Anbieter | STRG_F


. Okay, er ist da.
Er ist gerade vorgefahren. *Musik* Das ist alles Volksverhetzung.
Im Netz bestellt, sofort da. Vielleicht haut er uns
auch auf die Fresse. *Musik* Ich verstehe gar nicht, warum hier
so ‘ne feindselige Stimmung herrscht. Have you seen this man? Wer steckt dahinter
und warum stoppt ihn niemand? In die Richtung wegrennen,
wenn er durchdreht. *Intro* “Mein Kampf”,
Bestseller der Volksverhetzung. Beim Onlineshop “Der Schelm”
kann ich ihn kaufen. Eine unkommentierte Neuauflage,
obwohl das verboten ist. Und noch viel mehr. “Der Giftpilz”,
ein antisemitisches Kinderbuch. “Der Untermensch”,
herausgegeben 1942 von der SS. Kalender in denen Hitler
verherrlicht wird. Und nicht nur Bücher
von Holocaustleugnern, auf der Webseite wird selbst
der Holocaust geleugnet. Es gibt total viel
Nazi-Propaganda im Netz zu kaufen. Aber das meiste spielt sich
in einer Grauzone ab. Wenn ich z.B. ein T-Shirt
mit der 88 drauf verkaufe, kann die Polizei mich nicht belangen.
Es ist ein Code. Das ist Grauzone. 88 steht für Heil Hitler. Das macht den Schelm so anders. Für mich als Laien sieht
das nach harter Volksverhetzung aus. Was wir jetzt machen, wir bestellen
das, was es dazu kaufen gibt. Wir gucken, ob es diesen ganzen
Hass echt frei Haus gibt. Die Antwort lautet: Ja! Innerhalb von 6 Werktagen
ist alles da. Der Giftpilz. “Wie Giftpilze oft schwer von den
guten Pilzen zu unterscheiden sind, so ist es oft sehr schwer, die Juden als Gauner und Verbrecher
zu erkennen. Wie man Juden erkennt. Die Judennase
ist an ihrer Spitze gebogen. Sie sieht aus wie ein Sechser.” Frauen dieser Art sollen die
Mütter Europas werden, steht hier. “Vor diesem Typ
bewahre uns das Schicksal.” Hier haben wir Mein Kampf,
Adolf Hitler. Unveränderter Nachdruck. Verlag Der Schelm,
Inhaber Adrian Preißinger. Wess’ Geistes Kind er ist, wird bei
diesen Bildern ganz klar, glaube ich. Der Onlineshop Der Schelm
wird von Adrian Preißinger betrieben, Neonazi durch und durch. Wir haben als erstes
Adrian Preißinger angefragt. Er steht im Impressum
mit seiner Mail. Wir wollten eigentlich mit ihm
über sein Sortiment sprechen. Vielleicht ist er auch bereit
für ein Kamera-Interview. Kann ja sein. Die Antwort, die kam, ist diese hier: “Ich habe keinerlei Interesse, mich mit den journalistischen Nutten
der Judenpresse zu unterhalten.” Ich würde sagen, das ist eindeutig. Das ist er:
Adrian Christoph Richard Preißinger. Laut Polizei,
rechtsmotivierter Straftäter. Er ist ehemaliger Mitarbeiter
der “Deutschen Stimme”, einer NPD-Zeitung. Er war Produzent von Rechtsrock. Außerdem ist er mehrfach vorbestraft. 2002 hat er eine 3-jährige
Freiheitsstrafe abgesessen. Wegen Volksverhetzung! Und auch jetzt wird wieder
gegen ihn ermittelt. Wegen des Schelms. Was ist das für ein Mensch,
der so viel Hass im Netz verkauft? Wir hoffen,
das in Tschechien herauszufinden. Laut Impressum hat der
Verlag dort seinen Sitz. Wie weit ist es jetzt noch? – 3 km.
Aber das Navi ist nicht ganz genau. Die Adresse
gibt es auf dem Navi nicht. Laut Google Maps
muss es hier gleich kommen. Hier irgendwo hat Der Schelm
seinen offiziellen Sitz. Hier ist nichts.
Nur Bäume, sonst gar nichts. *Musik* Have you seen this man? Nee. This address. This is here right? We’re searching for a house.
That must be exactly here. But there is no house. Da sind wir. Nichts als Bäume. Das Impressum ist also gefälscht,
so viel können wir schon sagen. Wir recherchieren weiter. Vom Melderegister wissen wir, Preißinger
ist nach unbekannt abgemeldet. Seine Spuren
versucht er zu verwischen. Er wechselt seine Konten regelmäßig. Vor kurzem hatte er noch
ein Konto in Deutschland. Zwischendurch in Österreich,
inzwischen ist es in Tschechien. Preißinger, das wird offenbar,
ist offensichtlich kein Anfänger. Wir wollen es genau wissen. Sind die Bücher nur geschmacklos
oder ein Fall fürs Gericht? Wir besuchen einen Strafrechtler. Also, Herr Heger, das sind all die
Dinge, die wir bestellt haben. Schauen wir uns
das erste Bild mal an. Das Hakenkreuz ist das typischste
dieser Symbole überhaupt. Ich darf solche Zeichen verwenden, etwa
zur staatsbürgerlichen Aufklärung, für Wissenschaft und Forschung. Da steht jetzt drauf
“wissenschaftlicher Quellentext”. Das ist aber für sich
eine bloße Behauptung. Wenn ich einen Kreis wähle, der erkennbar keinerlei Bezug dazu
hat, zu wissenschaftlichen Zwecken, dann erscheint mir das
ein bisschen problematisch. Also kann man sagen:
juristisch relevant. Natürlich muss sie ein Gericht
schlussendlich ein Urteil fällen. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass das
illegal ist, besteht auf jeden Fall. Mir scheint es ganz wichtig,
dass man das überprüft. Dass sie die
Staatsanwaltschaft Leipzig genauso. Die ermittelt deshalb
seit 4 Jahren gegen Preißinger. Aber bis jetzt gibt es keine Anklage. Was ist das Problem? Hallo Herr Schulz, hier spricht Timo
Robben vom Norddeutschen Rundfunk. Eigentlich
ist der Fall relativ eindeutig. Spätestens dann, wenn auf der Webseite selbst der
Holocaust geleugnet wird. Die Ermittlungen sind aus einem ganz
simplen Grund ins Stocken geraten. Die werden Preißinger nicht habhaft. Sie finden ihn nicht. – Sie finden
ihn nicht. – Seit 4 Jahren. – Genau. Das ist ein starkes Stück,
muss ich sagen. Wenn man dem LKA 4 Jahre
lang entkommt. Aber vielleicht finden wir ihn ja. Hoffnung haben wir
noch nicht aufgegeben. Also rein ins Auto, ab nach Leipzig. Denn wir wissen von unserer
Melderegister-Recherche, Preißinger
hat Jahre in Leipzig verbracht. Außerdem steht auf unserem Paket
eine Absenderadresse. Ebenfalls in Leipzig. Timo, was ist dein Gefühl? – Wer
weiß, was uns da gleich erwartet. Nazis neigen ja auch
zu nonverbaler Kommunikation. Will heißen, vielleicht haut er uns
auch auf die Fresse. Und tatsächlich, auf dem
Klingelschild steht Preißinger. Kaum stehen wir vor dem Haus,
kommt ein Hermes-Mitarbeiter. Er spricht uns
an, will wissen, wo er hin muss. Er hat 2 Pakete für A.Preißinger.
Wir sagen es ihm. Er klingelt, wird reingelassen. Von hier aus läuft das ganze Ding.
Von hier aus läuft es, definitiv. Zumindest denken wir das jetzt noch. Am nächsten Morgen klingeln wir. Wir wollen Preißinger
mit unseren Vorwürfen konfrontieren. Die bestellten Bücher
haben wir dabei. Das wollen wir
jetzt Adrian Preißinger zurückgeben. Dafür klingeln wir jetzt
an seiner Tür. *Straßengeräusche* Ich habe hier ein Paket
für Adrian Preißinger. *Türöffner summt* Das hat schon mal funktioniert. Ich war gerade drin. Da hat mir die Ex-Frau
von Adrian Preißinger aufgemacht. Die will mit dem Ganzen
nichts zu tun haben. Adrian Preißinger
wohnt da nicht mehr. Warum aber diese Adresse noch
als Versandadresse eingetragen ist, und warum hier Pakete
für A.Preißinger ankommen, konnte sie mir nicht beantworten. Müssen wir jetzt erst mal so kaufen. Gut, waren wir
vielleicht doch ein bisschen naiv. Hier ist erst mal Endstation. Nazi-Versandhändler
gibt es viele in Deutschland. Wir zählen knapp 60. Im Angebot der braunen Warenhäuser:
alles, was ein Nazi so braucht. *düstere Musik* Was wir jetzt machen: wir bestellen
jetzt noch mal ein Paket. Wieder unter falschem Namen. Montags und donnerstags
liefert Der Schelm immer. Wir wissen von Hermes,
da haben wir angerufen, wo die Pakete aufgegeben werden. D.h., wenn wir jetzt bestellen, können wir uns einfach vor den
Paketshop hocken und mal gucken, ob Preißinger vorbeikommt
oder vielleicht seine Ex-Frau. Wer weiß. *Musik: “I am waiting” * Die ist fix, ne? Was ist deine Vermutung? Meine Vermutung ist, dass die Person,
die hinter dem Schelm… … die tragen ziemlich große Pakete. Da ist gerade ein Typ rein
mit 15 bis 20 Paketen. Alles Paketgrößen,
die Bücher sein könnten. Waren ähnlich bedruckt, wie das
Paket, das wir damals bekommen haben. Es könnte derjenige sein,
der für den Schelm Pakete abgibt. Das ist aber auch alles, was wir
an diesem Tag zu sehen kriegen. Kein Preißinger. Und seine Ex-Frau
ist auch nicht aufgetaucht. Jetzt stehen wir wieder bei Null. Aber wir haben noch…
– Wir haben noch eine Idee, die ziehen wir noch durch.
Dann gucken wir mal. Aber jetzt erst mal haben wir locker über 6 Stunden
hier umsonst gestanden. Auf nach Hamburg.
– Auf nach Hause. Tschüss Leipzig. *Musik* Was wir für den Tiefpunkt halten,
ist in Wirklichkeit der Durchbruch. Zurück zu Hause
sichten wir unsere Aufnahmen. Auch von dem Typen
mit den vielen Paketen. Da ist er. Wir schicken das Bild einem Kollegen,
der sich in Leipzig gut auskennt. Und siehe da:
– Das ist Enrico Böhm. Enrico Böhm ist uns nicht unbekannt. Denn dem Paket von Adrian Preißinger
liegt dieser Flyer bei. “Lokis Truhe”,
dieser Shop gehört Enrico Böhm. Der Verfassungsschutz
führt ihn als Neonationalsozialist. Er war mal NPD-Kreisvorsitzender und saß bis vor Kurzem
sogar im Stadtrat von Leipzig. Er ist mehrfach vorbestraft. Letztes Jahr stand er
wegen Körperverletzung vor Gericht. Laut Verfassungsschutz
ist er außerdem der Betreiber einer rechtsextremistischen
Vertriebsstruktur, “Lokis Truhe”. Was wir jetzt machen,
ist, wir rufen bei Hermes an. Hermes kann genau nachvollziehen,
wann unser Paket abgegeben wurde. Weil es ja
eingescannt wird im System. Da bin ich jetzt mal gespannt. 15:37 Uhr. Okay, alles klar. Vielen Dank.
Auf Wiederhören. Tschüss! Und? – 15:37 Uhr
wurde das Paket eingescannt. Laut unseren Aufnahmen ist Enrico
Böhm um 15:36 Uhr in den Laden rein. – Geil! Das ist auf jeden Fall
ein starkes Indiz dafür, dass Enrico Böhm
für den Schelm die Pakete verteilt. Ja gut, alles klar. Ist nicht
Adrian Preißinger, ist Enrico Böhm. Morgens früh. Wir sind zum 2. Mal
auf dem Weg nach Leipzig. Diesmal haben wir die große Hoffnung,
Enrico Böhm noch mal zu treffen. Da wollen wir
ihn natürlich gerne fragen, was er mit dem Schelm
zu tun haben könnte. Unsere Fragen per Mail
hat er natürlich ignoriert. Vorher machen wir
aber noch einen letzten Umweg, zur Staatsanwaltschaft Leipzig. Die ermittelt
ja seit 2016 gegen den Schelm. Zu einem Kamera-Interview
ist sie nicht bereit. Ich konnte mich jetzt kurz
mit dem Herrn Schulz unterhalten, das ist der Oberstaatsanwalt. Das meiste von dem war unter 3, das bedeutet,
dass es vertraulich bleiben muss. Unterm Strich kann man aber sagen, die Staatsanwaltschaft
ist sehr daran interessiert, dass es zum Gerichtsprozess kommt. Warum es seit 4 Jahren
nicht dazu gekommen ist, das sollen wir in
einer schriftlichen Anfrage klären. D.h., wir schicken
die Fragen noch mal via E-Mail. Ich bin sehr gespannt,
was die Gründe sind. Zurück zu unserem neuen Verdächtigen. Wir warten wieder vor dem Paketshop. Denn laut Webseite ist immer montags und donnerstags
Liefertag beim Schelm. Jetzt möchten wir Böhm
natürlich gern konfrontieren. Möchten wissen,
was er mit dem Schelm zu tun hat. Ob er das zugibt,
das werden wir dann sehen. Darüber hinaus
hat er schon einige Vorstrafen. Auch vieles
in Richtung Körperverletzung. Ich bin auch gespannt,
wie er reagiert. Und tatsächlich, nach 4 Stunden
Warten fährt Enrico Böhm vor. Hörst du mich?
– Ich höre beide Seiten, ja. Okay, er ist da,
gerade vorgefahren. Wir warten, bis er reingeht,
dann gehen wir raus. Dann versuchen wir es. Das ist er, ja. Das ist er. Alter, mein Herz klopft. Immer montags und donnerstags
liefert der Schelm. – Darauf ist Verlass. Alter,
das ist eine ganze Menge. – Krass. – Alter, die sind schon
dreimal gelaufen, oder? – Die gönnen sich echt.
Jetzt sind beide drin. Kofferraum ist zu, Tür auch.
– Okay. *Straßenlärm* Hier warten wir erst mal. In die Richtung wegrennen,
wenn er durchdreht. Moin, Herr Böhm. Hallo, Timo Robben
vom Norddeutschen Rundfunk. Ich würde gern mit Ihnen
über den Schelm reden. Wir haben Sie dabei gefilmt, wie Sie Pakete
für den Schelm ausgeliefert haben. Wollen Sie nicht mit uns reden? Moin, Timo Robben vom NDR. Wir würden gern mal…
– Nein, wirklich! Wir würden gern
mit ihm über den Schelm reden. – Wieso über den Schelm?
– Über den Verlag “Der Schelm”. – Machst das Ding jetzt aus? Ich verstehe nicht, warum hier
so ‘ne feindselige Stimmung herrscht. – Auf Wiedersehen! Ich nehme an,
Herr Böhm kommt nicht wieder raus? – Der kommt gleich
mit was andrem raus. Verpisst euch! Ich muss sagen,
ich habe mit einigem gerechnet. Wir waren auch alle
ein bisschen nervös, weil Herr Böhm
ja nicht ganz ohne ist. Aber dass der sich
jetzt einfach im Laden versteckt, damit habe ich nicht gerechnet. *Straßenlärm* Wir sind der Antwort auf die Frage,
wer hinter dem Schelm steckt, ein Stück näher gekommen. Unseren ursprünglichen Verdächtigen
haben wir nicht gefunden. Dafür haben wir einen Tipp bekommen. Es sieht so aus,
als wäre Adrian Preißinger in Moskau. Hier ist er auf einem Foto zu sehen,
vor einem Stadion in Moskau. Außerdem bekamen wir
eine Mail zugespielt, unter der er
“Schöne Grüße aus Moskau” schreibt. Da ist er
vor den Behörden natürlich sicher. Auch von der Staatsanwaltschaft
kriegen wir noch eine Mail. Die ist allerdings wenig erhellend. Sie schreiben:
“Die Ermittlungen haben natürlich auch
die Vertriebswege zum Gegenstand.” Und die Staatsanwaltschaft
prüft derzeit, welche weiteren Maßnahmen
veranlasst werden sollen. Ich finde das
ehrlich gesagt erschreckend, dass die seit 4 Jahren tun
und lassen können, was sie wollen, da in Leipzig. Und munter ihre antisemitische
Literatur in der Welt rumverschicken. Das kann nicht sein. Unsere Bücher wollen wir anderen
Journalisten zur Verfügung stellen, die über Rechtsextremismus
recherchieren. Damit am Ende doch noch
was Sinnvolles damit passiert. Wenn ihr noch mehr wissen wollt
zu dem Thema: Da oben, Wissen2Go, der erklärt euch, warum man in Deutschland nicht
einfach “Mein Kampf” verkaufen darf. Und da unten ein Film von uns,
“Combat 18”. Und wenn ihr nichts mehr verpassen
wollt, lasst uns ein Abo da. Untertitel:
ARD Text im Auftrag von funk (2020)

13 thoughts on “Online-Shops für Nazis: Wir suchen die Anbieter | STRG_F

  1. Ihr habt natürlich Recht: Man sollte "Mein Kampf" lesen können. Dafür gibt es eine kommentierte Fassung vom Institut für Zeitgeschichte, die das Geschriebene einordnet. Außerdem ist es in Bibliotheken zugänglich. Es darf nur nicht einfach von jedem nachgedruckt und im Internet verkauft werden.

    Die Musikliste:
    00:01–00:22 DJ Shadow – Roy´s Theme
    00:34–01:00 Yung Hurn – MHM
    02:51–03:24 Haftbefehl – 1999 Pt.2
    03:55–04:24 John Williams – Catch Me If You Can
    04:57–05:05 Gorillaz – Superfast Jellyfish (feat. Gruff Rhys and De La Soul)
    06:36–06:48 Gorillaz – Superfast Jellyfish (feat. Gruff Rhys and De La Soul)
    08:26–08:56 Haftbefehl – Anna Kournikova
    09:14–09:34 The Rolling Stones – I Am Waiting
    10:35–10:43 Haftbefehl – Engel im Herz, Teufel im Kopf
    11:13–11:34 Haftbefehl – 1999 Pt.2

  2. Seid ihr dumm , lasst die das doch verkaufen, es wird doch niemand gezwungen das zu kaufen, und jeder kann sich die eigene meinung über den holocaust bilden oder leugnen . der staat hat auch hier nicht das recht leute dafür einzusperren, auch wenn er das behauptet

  3. 3:59 – Das nice "Catch me if you can"-Theme. Hammer.
    Super Doku. Ich fand's sehr spannend und interessant. Danke für eure Recherche.

  4. Also ich als Anarchokapitalist muss halt sagen, lässt die Leute doch kaufen, verkaufen, drucken, lesen, was sie wollen.
    ABER ich muss auch sagen, dass diese Reportage gut gemacht ist. Keine Selbtbeweihräucherung wie es sonst oft der Fall ist, anständig recherchiert, sich selbst nicht übernommen, und keine harte Hetze gegen jeden der auch nur einen Sitz rechts von Linken und Grünen sitzt. Find ich gut!

  5. Wie ich einfach heftig loslachen musste, als er schon den ersten Satz aus dem Giftpilz vorgelesen hat 😃 Ich hab selber die hardcore Judennase, die müsste demnach aussehen wie ne 12!

  6. Ihr macht immer wieder sehr gute Dokumentationen allerdings habe ich trotzdem ein paar Kritikpunkte die mir in dieser aber auch in anderen Beiträgen von euch aufgefallen sind
    Viele eurer Reporter gehen leider immer wieder falsch an bestimmte Themen heran zb. Eine offensichtliche nicht Neutrale Vermittlung von politischen Themen oder auch eine falsche Informationsvermittlung zu Religionen,Politischen Ansichten und Ereignissen deren Sinn oder aber auch Bedeutung stark aus dem Kontext gerissen werden
    Der öffentlich rechtliche Rundfunk sollte keinem eine Meinung "aufzwingen" sondern jedem selber die Chance lassen sich eine unabhängige Meinung bilden zu können

  7. Krass. Der Verlag "Der Schelm" macht selbst seine Liefertage mit nationalsozialistischem Gedankengut. Montag und Donnerstag sind Liefertage, heißt im Klartext der 1. und der 4. Tag der Woche. 14 (1=A im Alphabet, 4=D)
    Zusammen ist das AD für Adolf. Einfach nur widerlich soviel Hass zu haben

  8. Krass, dass solche Schriften immer noch verkauft – und auch gekauft – werden! Richtig gute (und spannende) Recherche!!

  9. Wahrscheinlich finden die ihn nicht, weil die entsprechenden Behörden einfach überlastet sind. Wundert mich nicht, wenn die jeden Hinz und Kunz anklagen, weil der mal 2Gramm Graß in der Tasche hat. xD

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